Fabio Walther
BTh UZH Theologie und Philosophie (i.A.)
Fabio Walther zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, theoretische Fragestellungen auf verständliche Weise mit praktischen Beispielen zu verbinden. Dazu kann er auf ein solides fachliches Repertoire zurückgreifen.
Unterrichtet in den Fächern
Lehr- und Arbeitserfahrungen
Ausbildung
Interview
mit Fabio Walther
Was fasziniert dich besonders an der Mathematik?
Mein Verhältnis zur Mathematik ist besonders innig, da sie eine universelle und auf der Logik basierende Sprache darstellt. Sie beschreibt die Naturwissenschaften äusserst präzise und kann als hilfreiches Werkzeug genutzt werden, um neue Erkenntnisse über unsere Welt zu gewinnen. Viele Teilgebiete der Mathematik - wie etwa die Mengenlehre - sind auch wichtige Bestandteile der analytischen Philosophie, wodurch sich für mich interessante Verbindungen zwischen Formal- und Geisteswissenschaften ergeben. Meine Faszination für dieses Fach möchte ich deshalb sehr gerne auch meinen Schüler/innen weiterreichen.
Wie gestaltest du deine Freizeit?
Meine Freizeit gestalte ich auf unterschiedlichste Weise, indem ich mich immer wieder auf das Unbekannte einlasse. Gerne vertiefe ich mich in ein spannendes Buch, koche ein exotisches Gericht oder spaziere durch den nahegelegenen Wald. Dabei geht es mir in erster Linie um die Gestaltung eines ausgeglichenen Alltags, in welchem ich auch mal zur Ruhe kommen und meine Gedanken neu sortieren kann.
Was zeichnet in deinen Augen eine gute Lehrperson aus?
Eine gute Lehrperson zeichnet sich neben ihrer fachlichen Kompetenz auch dadurch aus, dass sie ihre Schüler/innen und deren Anliegen besser kennenlernen möchte. In meiner privaten Nachhilfe frage ich beispielsweise immer nach, welche Stimmung mein Gegenüber gerade hat; so kann ich mich bestmöglich auf die Situation einstellen und potentiellen Ängsten oder Sorgen entsprechend begegnen. Das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Lehrperson ist schlussendlich, wie gut sie sich in die Lage der Schüler/innen hineinversetzen kann.
Welche didaktischen Techniken findest du besonders wirksam?
Während meiner Zeit als Lehrperson in einer 5. Klasse richtete ich die Vermittlung des Lernstoffs an die jeweilige Zielgruppe aus. Anstatt eines klassischen Frontalunterrichts setzte ich häufig auf die selbstständige Erarbeitung des Stoffs – zusammen mit einer punktuellen Unterstützung durch die Lehrperson. Ebenso wichtig ist der gezielte Einsatz von "Neuen Medien" wie Computer oder Tablets, welche mir Möglichkeiten zur sinnvollen Visualisierung bieten. Auf diese Weise kann ich mathematische Formen durch nützliche Programme übersichtlich auf dem Bildschirm darstellen oder Informationen auch mal anhand eines kurzen Videoclips vermitteln.
Was möchtest du deinen Schülerinnen und Schülern durch deinen Unterricht mit auf den Weg geben?
Ein guter Unterricht besteht nicht nur aus einem simplen Auswendiglernen von Formeln, Grammatikregeln oder physikalischen Gesetzen. Mir ist es in erster Linie wichtig, dass meine Schüler/innen auch ein positives Verhältnis zum unterrichteten Fach finden und wissen, wie sie den Lernstoff im Alltag oder späteren Berufsleben zielgerichtet anwenden können. Auch aus eigener Erfahrung ist mir bekannt, dass man zu seinem "Hassfach" eine plötzliche Leidenschaft entwickeln kann; ein Gefühl, das ich auf jeden Fall auch bei meinen Schüler/innen wecken möchte.